Systemverändernde Dynamik

Einzelsprachabhängigkeit und semantische Variation

Überlegungen zur Sprachvariation richten sich traditionell auf die Bereiche von Morphologie und Syntax; interpretationsbezogene Mechanismen gelten demgegenüber gemeinhin als universal. Jedoch weichen die von den Einzelsprachen bereitgestellten Strukturen zum Ausdruck desselben Sachverhalts oft stark voneinander ab, sodass auch bei den von einer Grammatik gesteuerten Interpretationsmechanismen mit Sprachvariation zu rechnen ist. Was sind die Möglichkeiten und Grenzen dieser semantischen Variation? Wo und wie sind die Optionen für derartige Variation in der Einzelsprache lokalisiert? Wie haben sich diese Formen von Sprachverschiedenheit entwickelt und in welcher Weise ist Wandel möglich? Wieweit unterliegt dieser Wandel seinerseits universalen Gesetzen oder Tendenzen?

 

 

 

 

C1 (Beck): Variation in der Interpretationskomponente der Grammatik

 

C2 (Berger): Verbalaspekt im Text: Kontextuelle Dynamisierung vs. Grammatik

C3 (Kabatek): Variation und Dynamik nominaler Determination (abgeschlossen am 30.09.2014)

C4 (Dessì Schmid/Jäger/Koch/Winter-Froemel): Ambiguitätsphänomene in der Diachronie und im typologischen Vergleich: Existenz und Lokalisierung

C6 (Axel-Tober/Featherston): Ausdrucksmittel extra-propositionaler Bedeutungen: Diachronie und Synchronie

 

C7 (Dessì Schmid/Mihatsch): Verbale und nominale Aspektualität zwischen Lexikon und Grammatik